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wolfi

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Samstag, 23. Juni 2018, 12:59

Vorsicht ist geboten beim Spaziergang am Strand!

Vorsicht ist geboten beim Spaziergang am Strand - vor allem Nähe Grenze:

Ein französischer Teenager zu Besuch In Canada hat beim Jogging am Strand versehentlich die Grenze zu den USA überschritten - es hat zwei Wochen im Gefängnis gebraucht bis sie wieder frei war.
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Montag, 25. Juni 2018, 14:46

Das wirft aber einige Fragen auf!
Ich habe zwar noch keine Bilder von diesem Strand gesehen, aber viele von anderen Abschnitten der Grenze. In Wäldern ist eine breite Schneise geschlagen, auf Asphalt wird sie durch eine Linie markiert, und auch sonst stehen unzählige Säulen, Schilder und Flaggenmasten an der Grenze. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, daß dann gerade am Pazifik-Strand keinerlei Markierung existiert?!
Weiterhin ist das kein abgelegener Strand, sondern nur ein paar Meter von einem riesigen Autobahn-Grenzübergang entfernt. Und keine hundert Meter vom Strand entfernt steht direkt auf der Peace Arch, ein Steinbogen mit Flaggen von Kanada und USA drauf. Müßte man eigentlich auch sehen, oder?
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Dienstag, 26. Juni 2018, 16:07

Ist ja alles richtig - abe deswegen 2 Wochen im Gefängnis - wie ein Schwerverbrecher?
Obwohl die Mutterdie Papiere des Mädchens sofort gebracht hat?
Ich will mich ja nicht politisch hier betätigen, aber irgendwie ...
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Freitag, 29. Juni 2018, 13:44

Der Verdacht auf ein schweres Verbrechen ist ja erstmal nicht so abwegig. "Beim Joggen über die Grenze verirrt" könnte ja auch eine Methode zum Schmuggeln sein oder um unregistriert einzureisen mit der Absicht, zu arbeiten oder unterzutauchen. Ich habe schon Verständnis für die US-Behörden, daß sie sie erstmal verhaftet haben. Vielleicht hätte man es schneller klären können, aber im Prinzip ist es eben kein Kavaliersdelikt, illegal über eine Grenze zu gehen.

wolfi

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Freitag, 29. Juni 2018, 19:15

Also wirklich ...
Wenn ein teenager im jogging-Anzug schon so eine große Gefahr für die USA darstellt, dass man sie 2 Wochen ins Gefängnis packen muss ...
Wenn sie schwarz gewesen wäre?

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klaus54 (02.07.2018), Reisebaer (10.07.2018)

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Dienstag, 10. Juli 2018, 17:31

Du kannst das durchaus bedauerlich finden, daß man nicht einfach überall hinlaufen kann, wo man will, aber es ist nun mal eine Tatsache. Und das betrifft nicht nur Staatsgrenzen, sondern z.B. auch Indianerreservate, Naturschutzgebiete, Privatgrundstücke oder Truppenübungsplätze.

Und bei letzteren können die Konsequenzen für ein illegales Betreten noch weitaus schlimmer sein als 2 Wochen U-Haft.

Wenn ein Teenager alt genug ist, um ohne Begleitung joggen zu gehen, dann muß sie auch wissen, daß sie dabei dafür verantwortlich ist, nirgendwo hinzulaufen, wo sie nicht hinlaufen darf.

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