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Uwe

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Saturday, June 16th 2012, 1:41pm

New Orleans + Florida - April/Mai 2012

Hallo zusammen!

Dies ist der Reisebericht von unserer Tour nach New Orleans und Florida, die vom 28. April bis 19. Mai 2012 stattfand. New Orleans stand bei Dagmar und mir schon länger auf dem Zettel, denn die Stadt interessiert uns bereits seit einiger Zeit und nicht zuletzt sind wir Fans der creolischen Küche.

Somit entstand unsere Planung, zunächst New Orleans zu besuchen und von dort aus per Flugzeug den Weg nach Florida fort zu setzen. Den Panhandle hatten wir schon bereist, so dass wir uns, um etwas Zeit einzusparen für den Flug entschieden, der uns nach Key West brachte. Danach stand Key Largo auf dem Plan und dann ganz kurz Cape Coral, um eine Baustelle zu besichtigen, wo Freunde derzeit ein Haus bauen.

Der Schwerpunkt des Urlaubs lag dann in Holmes Beach auf Anna Maria, wo wir 10 Tage verbrachten und der Abschluß war in Orlando nach insgesamt drei Wochen.

Damit nicht genug, denn wir haben ja auch noch junge Erwachsene im Haus. Catharina sagte einst zu ihrem "kleineren" Bruder "Wenn Du 21 bist, dann fahren wir nach Las Vegas zum Zocken." Gefahren sind sie nicht, sondern geflogen - aber sie löste ihr Versprechen ein und lud den Bruder zum Urlaub ein.

Die Beiden sind am 27. April mit United von Frankfurt über Houston nach Las Vegas geflogen. Dort verbrachten sie ein paar Tage und machten einen Abstecher zum Grand Canyon. Von Vegas ging es dann nach New York City, wo eine Freundin von Catharina dazu kam, die damit ihren ersten Sprung über den großen Teich machte. Nach gemeinsamen Sightseeing im Big Apple, ging es dann für die Drei in Orlando mit SeaWorld und Island of Adventure weiter, bevor sie uns dann in Holmes Beach heimsuchten. ;) Von all dem werdet Ihr in meinem Reisebericht nichts sehen, denn es dient nur als Hintergrundinformation. Zu Hause im Taunus nistete sich übrigens unser Großer mit seinen Schildkröten und seiner Freundin in unserem Haus ein, damit es unserem Labrador Jonny nicht zu langweilig wurde.

Damit zurück zu Dagmar und mir.

Am 28. April brachte uns der Dienstälteste unserer Kinder zum Flughafen. Die Uhrzeit war human, denn der Flug ging erst um 12.20 Uhr von Frankfurt nach Washington. Nach der Sicherheitskontrolle hatten wir noch etwas Zeit und gönnten uns jeder ein Sandwich. Z19 war unser Abfluggate, aber das ist näher, als es sich anhört. ;)

Zur Mittagszeit ist immer recht viel los auf dem Frankfurter Flughafen, aber dann wurden wir auf unser Objekt der Begierde aufmerksam.



Nach einigen Stunden Aufenthalt in Frankfurt, brachte ein Schlepper diese Boeing 777 an unser Gate, denn damit war der Flug nach Washington geplant. In der Zeit begann auch das Boarding und pünktlich hob die Maschine von United dann auch in Frankfurt ab. Der Flug verlief normal - es war nichts, was uns vom Stuhl oder aus der Bahn geworfen hätte.

In Washington stellten wir fest, dass das Ankommen und Weiterfliegen mit United eine sehr schnelle Angelegenheit ist. Inklusive der Formalitäten der US CBP, die für United-Passagiere im gleichen Terminal stattfindet, geht das sehr zügig über die Bühne.

Auch der folgende Flug von Washington nach New Orleans, war pünktlich und wir hatten in unserer Reihe einen interessanten Gesprächspartner. Es handelte sich um einen Mitarbeiter des US-Konsulats in Frankfurt, der zum Heimaturlaub nach New Orleans unterwegs war und so erhielten wir noch ein paar wertvolle Hinweise und gute Gespräche hatten wir auch.

Der Louis Armstrong International Airport in New Orleans ist recht übersichtlich und der Taxitransfer in die Stadt ist gut organisiert. So gelangten wir in die Stadt zu unserem Hotel. Alleine die Verständigung mit der Taxifahrerin war etwas schwierig, die sich dann auch für ihr schlechtes Englisch entschuldigte und wir hörten von ihr eine Kreolsprache mit französischem Einschlag, als sie ein Telefonat führte. Aber es hat alles geklappt und ein Tip führt immer zur Verständigung und bringt ein freundliches Lächeln.

So erreichten wir das Best Western French Quarter Landmark, was, wie der Name schon erraten läßt, am Rande des French Quarters liegt. An diesem Abend reichte es für uns dann noch zu einem sehr leckeren Abendessen, was uns nicht enttäuschte, denn eine tolle creolische Küche war dessen Ursprung.

Ich habe sehr viel aussortiert, aber es sind immer noch eine große Anzahl von Bildern aus New Orleans vorhanden und das seht Ihr in der nächsten Folge, wenn wir diese interessante Stadt erkunden. Es wird auch etwas zu hören geben, denn unweigerlich stellt man fest, dass in New Orleans die Musik zu Hause ist.

Viele Grüße

Uwe

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Uwe

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Sunday, June 17th 2012, 1:15pm

Ein kurzes Vorwort zu New Orleans. Man muss feststellen, dass die Stadt nicht gut in der Kriminalitätsstatistik abschneidet. Zum Beispiel wird davon abgeraten, selbst tagsüber einige Friedhöfe auf eigene Faust zu besuchen. Es handelt sich hier um keinen Schachzug der Fremdenverkehrsbehörde, die ihre geführten Touren verkaufen will, sondern es scheint etwas mehr dran zu sein. Zumindest erklärte uns das auch der Mitarbeiter des US-Konsulats in Frankfurt, der mit uns in einer Sitzreihe von Washington nach New Orleans unterwegs war. Er riet auch davon ab und fragte uns, wo wir unser Hotel gebucht hätten. Mit dem Best Western French Quarter war er zufrieden, aber er meinte, wir sollten den nahegelegenen Louis Armstrong Park meiden, der sehr weitläufig sei und selbst am Tag nicht immer sicher.

Ich muss sagen, dass wir eigentlich genauso aufmerksam wie in jeder anderen Großstadt waren und wir hatten nie ein schlechtes Gefühl dabei. Soviel vorweg.

In New Orleans werden einige thematische Touren angeboten. Unter anderem ist natürlich Voodoo, Hurricane Katrina, New Orleans Jazz oder eben die Friedhöfe im Angebot. Was es nicht gibt, dass ist ein Hop on - Hop off Bus, aber das haben wir nach anfänglicher Verwunderung dann doch nicht vermisst. Vieles kann man zu Fuß oder auch mit dem Streetcar erreichen, wenn man ein Hotel an einer guten Stelle gebucht hat. Und das haben wir dann auch so gemacht, dass wir die Stadt zu Fuß erkundet haben und verzichteten auf geführte Touren. Schon wieder ist etwas Text zusammen gekommen und wie ich die Sache sehe, wartet Ihr auf Bilder. Dann soll es mal los gehen und nachdem ich schon einiges darüber geschrieben habe, fangen wir mit dem Hotel an.



Das Best Western PLUS French Quarter Landmark - von der Straße aus gesehen - die North Rampart Street.



Im Innenhof befindet sich ein kleiner Pool, der allerdings nie überstrapaziert war, obwohl das Hotel sehr gut gefüllt war. Sehr schön ist der Innenhof, der nach einem Stadtbummel zum Relaxen einlädt. Hinter der Fensterfläche, die sich hinter dem Pool befindet, ist der Frühstücksraum und anschliessend eine Bar. Hier gibt es übrigens sogar "Cocktails to go". In New Orleans stört es niemanden, wenn man mit einem Getränk in der Hand auf der Straße unterwegs ist.



Hier noch ein Blick in den Innenhof mit Brunnen und telefonierender Frau. ;)

Das Zimmer war mit einem King Size Bed guter Best Western Standard und das inkludierte Frühstück ebenso, so dass es uns an nichts gefehlt hat.

Dann mal auf ins French Quarter. Zieht euch aber entsprechendes Schuhwerk an. Flip Flops sind nicht ganz so ideal, denn die Bürgersteige erinnern an Frankreich. Aber nicht an die Champs Elysees, sonder mitunter an die Bürgersteige eines südfranzösischen Dorfes. ;)





Ein paar Häuser zum Auftakt. Es gibt sie in vielen schönen Farben.



Ein paar Schritte weiter, ein Haus, wie es für die Stadt typisch ist, mit einem Balkon. Hier handelt es sich um eine Eckkneipe und ich kann euch versichern, dass es nicht nur in den Eckkneipen New Orleans rund geht. ;)



Aber es ist noch früh am Tag und da hält sich alles noch in Grenzen.



Auch an den Straßenschildern kann man unschwer den starken französischen Einfluß in New Orleans erkennen.



Der Voodoo-Kult ist allgegenwärtig. Marie Laveau war übrigens eine Voodoo-Priesterin und galt im 19. Jahrhundert als eine der einflussreichsten Personen in New Orleans. Es gibt zahlreiche Geschichten und Legenden über sie. Dieser Name begegnet einem daher öfter in New Orleans.



Das dazugehörige Schaufenster mit allerlei Zubehör, was man eben zum Thema Voodoo so benötigt.



Wir befinden uns übrigens auf der berühmten Bourbon Street. Ganz rechts im Bild erkennt man "Fritzel's European Jazz Pub" - die älteste Jazzkneipe in New Orleans und das Ganze mit deutschen Wurzeln. Jetzt, tagsüber ist auf der Bourbon Street noch nicht viel los, aber abends wird diese Straße dann für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Man kann diese Straße vergleichen mit einem Mittelding zwischen der Drosselgasse in Rüdesheim am Rhein und der Reeperbahn in Hamburg. ;)



Hier noch einmal der Blick auf "Fritzel´s".





Eine der zahllosen Kneipen. Auch hier gibt es wie fast überall Cocktails und Drinks to go.





Schon wieder Voodoo - dieses Mal mit Musik. ;)



Schön hier diese schmiedeeisernen Balkonkonstruktionen. Es gibt aber auch Balkone, da möchte man nicht lange drunter stehen bleiben. ;)



Wir waren relativ früh am Tag unterwegs. Da war offenbar noch nicht alles vom Abend zuvor aufgeräumt worden. ;)



Es gibt auch einige schöne Hinter- und Innenhöfe entlang der Bourbon Street. Dort findet man gemütliche Ecken zum Sitzen und auch gute Musik.



Komplett neu renoviert. Das Inn on Bourbon. Ein elegantes Hotel mitten im Schmelztiegel. Hier stand übrigens einmal das French Opera House, was im 19. Jahrhundert ein kultureller Mittelpunkt war.



Ein Blick in eine Seitenstraße, die Conti Street. Links sieht man den Oceana Grill. Dieses Restaurant verfügt ebenfalls über einen schönen Innenhof und die Speisekarte hält, was sie verspricht. :thumbup:





Ein schöner Garten mit toller Creole Cuisine und ebenso toller Live Musik. Der Musical Legends Park.



Nicht nur dort ehrt die Stadt ihre großen Musiker.

To be continued...

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Sunday, June 17th 2012, 1:27pm

Super Bericht!

Und "geile" Fotos ...

Danke auch für die Hintergrund-infos, das hilft ungemein bei der Planung.

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Uwe (18.06.2012)

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Wednesday, June 20th 2012, 9:30pm

Unsere letzte Station war der Musical Legends Park in der Bourbon Street und da laufen wir einfach die Straße weiter in Richtung Canal Street.



Ganz New Orleans scheint aus Musik zu bestehen. Hier das Jazz Bistro. Übrigens war zu diesem Zeitpunkt das große Jazz and Heritage Festival in New Orleans. Oder auch Jazzfest genannt. Es gibt sehr viele Musikveranstaltungen Open Air oder in verschiedenen Indoor Locations im Rahmen dieses Festivals und es war großartig besetzt, wobei Jazz nur eine von vielen Stilrichtungen war.

Mit dabei waren The Beach Boys, Tom Petty and the Heartbreakers, Pete Fountain, Bruce Springsteen and the E Street Band, sowie viele Brassbands, Blues Bands, Gospel Chöre, Dixie Bands, Gruppen mit klangvollen Namen wie "Miss Claudia and the Biergartners" und zahlreiche Solisten, um nur einige zu nennen. Wir haben uns dennoch entschieden, die Musik aussen vor zu lassen und uns der Stadt zu widmen. Im zweiten Teil am folgenden Wochenende, als wir dann schon in Key West waren, kamen dann unter anderem noch Bruce Hornsby, Jimmy Buffett, Wycliffe Gordon Quintett, Allen Touissant, The Eagles, Herbie Hancock, Foo Fighters und beispielsweise The Neville Brothers nach New Orleans. Zumindest bei Jimmy Buffett wären wir dann wahrscheinlich schon weich geworden, denn der macht sich sehr rar. Leider stand zum Zeitpunkt unserer Urlaubsplanung nur ein kleiner Bruchteil der teilnehmenden Musiker fest, sonst hätten wir sicher noch 1-2 Tage dran gehängt, um auch die eine oder andere Veranstaltung zu erleben. Das nächste Jazzfest ist übrigens vom 26. April bis zum 5. Mai 2013 (This term was hidden for guests. To be able to read it you should register!)

Nasowas! Jetzt bin ich ganz von unserem Stadtbummel abgekommen. ;) Also weiter auf der Bourbon Street.



Honey vor einem Honeys Club. ;)



Interessant auch diese Gehwegpfosten mit einem Pferdekopf.



Verhungern und verdursten muss in New Orleans niemand. ;)



Auch eine interessante Geschäftsidee: Hier werden u.a. Balkons vermietet.



Hier sind wir an der Canal Street angekommen, dem Übergang zum Business District.



Hier trifft man auf zahlreiche Streetcar Linien. In grüner...



... und in roter Farbe.

Man findet es unter anderem in Las Vegas, Atlantic City und eben hier in New Orleans, denn die Stadt am Missisippi war einst auch eine Spielerstadt für Seeleute und Flußschifffahrer.



Über 1250 einarmige Banditen, sowie zahlreiche Spieltische findet man hier.









Wir haben übrigens nicht gespielt, denn nach 6 Jahren Ehe haben wir immer noch kein Glück im Spiel. ;)

Aber der kleine Hunger war da und so gingen wir in Richtung Riverwalk.





Der Missisippi, die Brücke mit dem Namen Crescent City Connection und der Schaufelraddampfer Creole Queen. Crescent City ist übrigens einer der Spitznamen der Stadt, genauso wie The Big Easy, The City that care forgot oder einfach NOLA - was wäre Amerika ohne Abkürzungen? ;)



In einem Restaurant am Riverwalk liessen wir uns nieder und die Lemonade hatten wir uns jetzt verdient.



Dagmar machte sich über diese Creole Shrimp her...



... und für mich gab es ein Cajun Flounder Sandwich. :super:

In der nächsten Folge begeben wir uns aufs Wasser und machen eine Rundfahrt auf dem Missisippi mit einem richtigen Schaufelraddampfer, dem "Steamer Natchez". Dazu gibt es ein wenig Jazzmusik zu hören und auch die Dampforgel der Natchez lassen wir erklingen.

I´ll be back! 8)

Viele Grüße

Uwe ;)

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Monday, June 25th 2012, 1:13am

Nach unserer Pause mit den leckeren Snacks am Riverwalk, war es Zeit für unsere Tour mit einem Schaufelraddampfer, von denen es 2 an der Zahl gibt. Da war die Frage, welchen von beiden man nimmt. Die technische Klärung ergab, dass die "Creole Queen" gar kein Dampfer ist, sondern von einem Dieselmotor angetrieben wird und das bedeutete das klare Aus für die Queen. Wenn Missisippidampfer, dann auch richtig! Also los zum "Steamer Natchez"!



Da liegt er, der Dampfer und das mit einem Schaufelrad aus Eichenholz.

Der Andrang war nicht klein, aber gut organisiert war das alles und so ging es zügig an Bord. Es war ein heißer Mittag und die Luftfeuchte war auch sehr hoch - fast wie in Florida im Sommer. Wir hatten zunächst Plätze am Heck des Schiffes eingenommen und so ging es auch schon bald los.





Der Blick auf die Skyline von New Orleans.

Aber wir können die Bilder ja auch laufen lassen. Schaltet die Lautsprecher ein, dann gibts auch noch etwas Atmosphäre dazu.

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Es kam etwas Wind auf und das machte die Fahrt angenehmer bei dieser hohen Luftfeuchte.



Die Fahrt ging weiter und links und rechts am Ufer offenbarte sich etwas industrieller Charakter. Allerdings meist nicht (mehr) in bester Konstitution.



Das ist Amerikas zweitgrößte Zuckerfabrik. Warum ausgerechnet hier soviel Zucker benötigt wird, dass erfahrt Ihr auch noch in diesem Teil des Berichtes!



Ah, da kommt mein Drink und meine Liebste! :bussi: Zeit, die Sonne und das leckere Getränk zu geniessen. :lecker: Zum Verdursten hat man auf dem Schiff übrigens nur geringe Chancen, denn auf jedem Deck gibt es eine Bar.



Aber wir waren ja nicht nur zum Vergnügen da ;) und so war es dann an der Zeit für einen Rundgang.



Was mich besonders interessiert hat und dann umso mehr gefreut hat, dass man sich den Antrieb der Natchez genauer ansehen konnte:

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Und das ist dann das, was hinten dabei heraus kommt: ;)

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Schiffsbauer sind sehr gefühlvolle Menschen und alles hat einen schönen Namen verdient. So auch die Dampfkessel der Natchez. Darf ich vorstellen: Thelma und Louise!



Natürlich gehört zu einer Missisippifahrt in New Orleans auch der Jazz und da wird man im Restaurant der Natchez fündig. Ich hatte etwas mit dem Gegenlicht zu kämpfen, aber schliesst einfach die Augen und geniesst knapp 2 Minuten lang die Musik. ;-)

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Etwas besonders hat die Natchez auch noch zu bieten. Eine Dampforgel. Was sich teilweise furchterregend anhört, gehört einfach dazu. ;)

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Und was jetzt noch fehlt, ist das Horn der Natchez. Kurz vor dem Anlegen kommt es zum Einsatz:

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Mitunter gibt es aber auch größere Schiffe als die Natchez in New Orleans. Es ist ein wichtiger Handelshafen und auch Kreuzfahrtschiffe sind regelmäßig in der Stadt am Missisippi. Hier verläßt gerade die Carnival Conquest die Stadt über den Fluß zum Golf von Mexiko.



Eine Seefahrt, die macht hungrig und das musste bekämpft werden, zumal als nächstes das berühmte Cafe Du Monde auf unserem Plan stand. Auf dem Weg von der Natchez zum Cafe kamen wir noch an einem ebenso berühmten Gebäude vorbei.



Die Saint Louis Cathedral ist die älteste Kirche in Louisiana. Geschichten und Legenden machen die geheimnisvolle Atmosphäre dieser Kathedrale aus. Einst legte hier Andrew Jackson sein Schwert nach dem Sieg über die Briten nieder. Wir legten nichts nieder, sondern gingen unseren Weg zum Cafe Du Monde.





Nach wenigen Schritten hatten wir unser Ziel erreicht. Es war richtig voll und bestätigte unsere Befürchtung, dass es sich hier um eine "Must see" Location handelt. Aber wir hatten Glück und konnten einen Tisch ergattern.



Ebenso wie viele andere, die hier erwartungfroh Kaffee und Beignets vertilgten.



Ich war zunächst verwundert, wie der Fußboden aussah. Überall sah man Puderzucker und der Boden klebte. Immerhin hatte man so den Vorteil, dass man dort keinesfalls ausrutschen konnte. ;)



Auf der Straße war schwer was los. Wegen des Jazzfestivals wurde dort einiges geboten und wie hier fuhr gerade eine Band musizierend vorbei.



Unser Gedeck traf ein: Für jeden einen Milchkaffee und ein Wasser. Dazu gab es eine Portion Beignets.



Wir waren froh, dass wir nur eine Portion Beignets bestellt hatten, auch wenn die sehr lecker waren. Aber zum einen war mir nun klar, warum der Boden so aussah und zum anderen wusste ich jetzt, warum es in New Orleans eine große Zuckerfabrik gibt. ;)

Schnell mussten wir feststellen, dass wir hier an einer Stelle in New Orleans sind, wo wirklich was los ist. Ein Hochzeitszug kündigte sich an, der nach der Zermonie in der Saint Louis Cathedral hier über die Decatur Street unterwegs war:

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So geistig und kulinarisch gestärkt, setzten wir unseren Weg fort, wo mir dieses schöne Gebäude gegenüber dem Cafe Du Monde vor die Linse kam:





Und hier noch ein Blick zurück auf das Cafe Du Monde.

Das French Quarter wartet mit vielen interessanten Gebäuden auf und der Auslöser stand kaum still.





In der Nähe der Saint Louis Cathedral sind viele Kunsthändler zu finden, aber auch tolle Straßenmusiker. Ein klein wenig von dieser Atmosphäre habe ich eingefangen und ich gebe euch gut 6 Minuten davon ab.

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Nach diesem musikalischen Ereignis setzten wir unseren Weg fort.



Die Straßen von New Orleans muten schon sehr europäisch an. Besonders der französische Einfluss ist unverkennbar.



Darf natürlich aber hier auch nicht fehlen: Jimmy Buffet´s Margaritaville.





Das Ursulinenkloster in New Orleans - streng gegen die Außenwelt abgeschirmt.





Wir streifen weiter durchs French Quarter und die Kamera will immer noch nicht still stehen.





Besonders in der Royal Street gibt es wunderschöne Häuser.



Und ganz besonders hat mir es dieses Hotel in der Royal Street angetan. Ein Boutique Hotel mit 12 Zimmern.



Man beachte auch den Zaun.







Die Häuser in der Nachbarschaft des Hotels sind nicht minder interessant!





Der Geräuschpegel wurde wieder lauter - wir sind wieder in der Bourbon Street! ;)



Unweit des Best Western findet man auch einige Häuser mit schön hergerichteten Balkons.

Nach diesem ausgiebigen Bummel relaxten wir einige Zeit im schönen Innenhof des Hotels und machten uns dann startklar für den Abend. Die Bourbon Street ist dafür natürlich die erste Adresse.

Hey babe, let´s take a walk on the wild side. ;)



Wir ergatterten einen Tisch in einem der Restaurants an der Bourbon Street auf einem der beliebten Balkone, denn hier hat man die beste Übersicht.





Zwischendurch kam dann auch unser Essen.



Popcorn Shrimp...



.. und New Orleans Sampler mit Crawfish Stew, Jambalaya, Gumbo...



Die verschiedensten Gewerbe sind in der Bourbon Street zu finden. 8)







Nach einem leckeren Essen mit interessantem Ausblick gingen wir dann über die Bourbon Street in Richtung Hotel zurück.

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Gut was los auf der Straße, die abends für den Autoverkehr gesperrt ist und wie man sieht aus gutem Grund.





So geht diese Folge dann auch langsam aber sicher zu Ende. Aber keine Sorge, bei all diesem Treiben in New Orleans: Er wacht über allem an der Rückseite der St. Louis Cathedral!



Bevor es dann weiter nach Florida geht, haben wir als nächstes noch eine letzte Folge aus New Orleans mit Bildern und Musik vom French Market und wir schauen uns den Garden District an.

Gruß

Uwe

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Friday, June 29th 2012, 4:15pm

Dann mal auf zur letzten Runde in New Orleans!

Nach dem Frühstück ging es zu Fuß zum French Market.





Sangria und Bier zum Frühstück - ein Auftakt nach Maß! :P Nicht, dass wir dieses Angebot genutzt hätten, aber es gab durchaus Zeitgenossen, die hier bereits alles gaben. In New Orleans ist manches etwas anders, als im übrigen Land...



Aber es gibt dort auch einen richtigen Markt mit Meeresfrüchten, Obst und Gemüse oder wie hier mit Gewürzen für die Cajun- oder kreolische Küche.



Ergänzt wurde das von allerlei Krimskrams, Schuhe, Klamotten und natürlich einem großen Angebot Karnevalsmasken (auch hierbei) "Made in China".



Nach einem Frühstück stand uns nicht der Sinn, denn wir wurden bereits im Hotel versorgt. Aber ein Kaffee nach dem Marktbesuch, das wäre fein. Und den gab es dann im French Market Cafe. Mit Musik geht auch hier alles besser!

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"Live" aus dem Market Cafe in New Orleans.



Nach Kaffee und Musik ging es dann weiter über die Decatur Street in Richtung Canal Street, wo wir mit dem Streetcar in Richtung Garden District fahren wollten. Unterwegs trafen wir dann noch Weihnachten. ;)



Historisches und Modernes ist auch in New Orleans dicht beieinander.



Viele schöne kleine Hotels sieht man in der Stadt.



Huck Finns Cafe and Sportsbar - man erinnert sich unwillkürlich an die Geschichten von Mark Twain aus dem amerikanischen Süden.



Wir erreichen die Canal Street, wo wir in den Streetcar zum Garden District einstiegen.



Für 1,25 Dollar geht es auf die Reise. Bei diesen Preisen würde jeder Verantwortliche eines deutschen ÖPNV-Unternehmens sofort den Dienst quittieren. ;-) Und praktisch sind diese Straßenbahnen auch noch. Damit der Wagen an der Endstation nicht gewendet werden muss, klappt man die Sitzlehnen einfach um und die Sitzbänke sind wieder in Fahrtrichtung ausgerichtet. Einfache Lösung - große Wirkung! :super:



Wir sind da und ich lass einfach das Bild sprechen. ;)



Der Lafayette Friedhof wurde uns als unbedenklich beschrieben und hier gab es auch keinen Grund für Bedenken. Viele Touristen kamen mit uns mit der Bahn in den Garden District und hatten alles das gleiche Ziel.











Interessanterweise trifft man hier auf sehr viele deutsche Wurzeln. Hier ist das Grab eines Ehepaares aus Deutschland zu sehen, die aus der Rheinpfalz und aus Baden stammen. Viele Grabinschriften in diesem Familiengräbern aus dem 19. Jahrhundert und auch noch von Anfang des 20. Jahrhunderts sind noch in deutscher Sprache verfasst. Erst danach hält die englische Sprache hier Einzug.

Aber wir waren ja nicht nur wegen dem Friedhof hier, sondern auch wegen den Häusern des Garden Districts.







Es gibt einige sehr prachtvolle Häuser mit schönen Gärten in diesem Bereich.



Interessant auch dieser Zaun in Form von Maispflanzen.

Ein Tipp noch für all die, die einen Trip in den Garden District planen. Man sollte die Tour so planen, dass man nicht unbedingt mit Hunger dort hin fährt, denn das gastronomische Angebot ist in diesem Teil von New Orleans doch ausnahmsweise sehr eingeschränkt.



Mit einer grünen Straßenbahn ging es dann zurück in die Innenstadt.



Auf dem Weg zurück in Richtung Hotel wurden noch ein paar Impressionen eingefangen.



New Orleans und Musik, das gehört einfach zusammen und wenns sein muss, an jeder Straßenecke.





Man beachte den rosafarbenen Flamingo auf dem Balkon. Ist er nicht schön! ;)



Ja und das war es dann auch aus New Orleans, einer interessanten Stadt, die man einfach mal gesehen haben muss und wir kommen sicher mal wieder her.

Am 1. Mai ging es zur Mittagszeit von New Orleans über Miami nach Key West. Das heißt, wir flogen "heim". ;)



Mit einer noch relativ neuen Boeing 737-800 ging es vom Louis Armstrong International Airport in New Orleans nach Miami. Der Service an Bord war tadellos und man konnte hier wahrlich nicht spüren, dass man mit American Airlines eine schlechte Wahl getroffen hätte, weil diese unter Chapter 21 fliegen, da das Geld knapp wurde. So oder so bietet American Airlines momentan über Miami die beste und schnellste Verbindung von New Orleans nach Key West und das war für uns ausschlaggebend.

Interessant war der Anflug auf Miami, der über Naples und die Everglades erfolgte. Leider war es sehr bewölkt, so dass man immer nur kurz zwischen den Wolken hindurch sehen konnte. Aber einmal mehr konnte man so aus der Luft erkennen, wie faszinierend diese Landschaft ist.

New Orleans liegt nun hinter uns. Wir melden uns wieder und das dann vom Miami International Airport, Gate D 60.

Gruß

Uwe

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Saturday, June 30th 2012, 12:39pm

Danke für den netten Reisebericht und die vielen tollen Fotos.
LG - Lui :huhu:

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Uwe (30.06.2012)

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Saturday, June 30th 2012, 1:58pm

Vielen Dank, Lui! :)

Wir sind in Florida gelandet! In Miami kamen wir im Bereich D an, was bedeutete, dass wir nur einen kurzen Weg zu unserem Flugzeug nach Key West hatten. Am Gate D 60 werden die kleineren Flugzeuge abgefertigt, die von hier aus unter anderem zu verschiedenen Bahama-Inseln und eben nach Key West fliegen. Wir waren zeitig da und sahen, wie sich bereits ein Flugzeug auf den Weg nach Key West machte. Das geschieht hier mehrmals am Tag.

Zu der Zeit, als eigentlich das Boarding beginnen sollte, erfolgte dann eine Durchsage, dass unser Flug wegen eines Defekts am Fluggerät verspätet abfliegen werde. :wow: Wir waren bis dahin mit unserem Tagesplan sehr zufrieden, denn ein Flug nach Plan, hätte für ein rechtzeitiges Ankommen in Key West gesorgt und zum Abendessen wollten wir am Historischen Hafen sitzen... :S Ich sah uns schon im Mietwagen nach Key West fahren ... :rolleyes:

Aber dann kam nach einer knappen halben Stunde eine Durchsage, die sowohl die technische Störung erklärte, als auch für eine Lösung und Rettung des Abends sorgte! Alle Passagiere des Fluges nach Key West, wurden gebeten nochmals die Waschräume aufzusuchen, denn an Bord der Maschine war die Toilette defekt und eine Reparatur nicht möglich. Das Boarding konnte beginnen.



Mit dieser ATR 72 von American Eagle ging es nach Key West. Etwas größere Handgepäckstücke mussten vor dem Einsteigen abgegeben werden, da in der Kabine dafür nicht ausreichend Platz ist.



Meine Liebste war von der Größe des Fluggeräts zunächst nicht sehr angetan. ;)



Als sie sah, dass wir schon "auf Sendung" waren, ging es schon ein wenig besser!



Unser Blick aus dem Fenster zeigte uns den besten Blick auf den linken Motor der ATR.

Gentlemen, start your engines!

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Leider war der Himmel immer noch etwas wolkenverhangen, aber ein paar schöne Ausblicke hatten wir dennoch, die ich gerne mit euch teile.





Der Propeller drehte sich zuverlässig - da gab es keine Beanstandungen! ;)



Die Wolken gaben immer wieder den Blick auf die Keys frei. Wer wissen will, wie Vaca-Key eigentlich aussieht - hier ist die Lösung: Das sehr grüne Inselchen halbrechts, das ist Vaca-Key! ;)



Das was jetzt zu sehen ist, gehört zum Grundwissen eines jeden Floridaurlaubers, spätestens nach dem 2. Aufenthalt im Sunshine-State: ;) Die Seven-Mile-Bridge!



Mit dem Propeller war immer noch alles in Ordnung und die Wolken wurden immer weniger! :thumbup:



Und schon waren wir über Key West und mit einer engen Rechtskurve leitete der Pilot den Endanflug ein.



Wir sehen die Duval Street, halbrechts den Historischen Hafen und Sunset Key.



... und die letzten Meter seht Ihr wieder bewegt:

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Ich liebe diese kleineren Flugzeuge und auch die kleinen Flughäfen, auch wenn es sich hier um "Key West International Airport" handelt!



Vom Flugzeug ging es zu Fuß direkt zum Empfangsgebäude und dort direkt zum Baggage Claim:



Man sieht auf diesem Bild restlos alle Gepäckbänder. ;)

Wir sind auf den Keys und da dauert alles etwas länger. So auch der Transport des Gepäcks von Flugzeug zum Gepäckband, aber irgendwie hatte es keiner eilig und jegliche Hektik war sehr fern.

So ging es dann zum Taxi, das uns zum Hotel brachte. Das Schöne ist die Fahrt vom Flughafen weg, denn man fährt zunächst direkt auf das Meer zu. Wem es hier nicht warm ums Herz wird, der ist selber schuld bei diesem Anblick, der allerdings jetzt leider nur in meinem Kopf vorhanden ist. ;)

Unser Ziel war dieses Mal das Ocean Key Resort, welches sich direkt am Sunset Pier befindet. Über weg.de hatten wir einen recht guten Preis ergattert, auch wenn dieses Haus sicher nicht ganz billig ist, aber die Lage ist top, was ich versuchen werde zu belegen. ;)

Dort angekommen, wurden wir sehr herzlich begrüßt und darauf hingewiesen, dass es eine Änderung zu unserer Buchung gab. Statt des Standard Zimmers wurde eine Suite für uns bereit gestellt und damit konnten wir durchaus leben, zumal die Sicht von unserem Balkon in Richtung Sonnenuntergang war. ;)

Ich liebe Upgrades! :thumbsup:















Wir fanden dieses Upgrade ganz annehmbar und wollten deswegen nicht meckern. ;)

Der Tag war nun doch auch lange und der kleine Hunger war auch schon da. Aber vorher wollten wir noch einen kurzen Blick auf den hoteleigenen Sunset Pier werfen.

(This term was hidden for guests. To be able to read it you should register!)

Nicht, dass wir bisher schlechte Laune gehabt hätten, aber jetzt war richtig gute Laune da. Wir sind wieder in Florida, in Key West und dann ging es zur Conch Republic Seafood Company. Eine unserer Lieblingsadressen in Key West für leckeren Fisch und das im Historischen Hafen. Heute haben wir euch mit Bildern vom Essen und auch mit Bildern vom Sonnenuntergang verschont. Da gehen wir behutsam ran. ;)

Nach einem leckeren Essen und feinen Getränken ging es zurück ins Hotel und mit einem Betthupferl aus dem Kühlschrank, warfen wir noch einen Blick auf die nächtliche Szenerie vor unserem Balkon.





Das war es für heute und in der nächsten Folge gibt es noch einige Bilder aus Key West!

Gruß

Uwe

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Saturday, June 30th 2012, 2:04pm

Boaahh tolles Hotelzimmer diese Upgrade würde ich immer gerne haben.
LG - Lui :huhu:

Uwe

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Tuesday, July 3rd 2012, 11:43pm

Boaahh tolles Hotelzimmer diese Upgrade würde ich immer gerne haben.


Das war auch eine schöne Überraschung und eigentlich hätte man in Key West außer der Suite mit dem Balkon nicht mehr benötigt. ;)

Und genau da geht es jetzt weiter mit einem morgendlichen Blick von unserem Balkon.



Wir bekommen Besuch. Die Jewel of the Seas steuert Key West an.



Am Pool und auf dem Wasser ist auch schon einiges los. Also wirds Zeit für den Start in den Tag und nach einem leckeren Frühstück, beginnen wir unseren Weg durch Key West.



Die Jewel of the Seas hat mittlerweile festgemacht.



Ein Blick zurück zum Ocean Key Resort.



Verwaltungsgebäude der Marinebasis Key West.



Über die Wall Street geht es weiter zur Duval Street.



Eins ist sicher unbestritten. Die Polizei von Key West hat sich ein passendes Motto ausgesucht und so steht es auf den Einsatzwagen: "Protecting and Serving Paradise".



Darf natürlich bei keiner Bildersammlung von Key West fehlen!



Für meinen Geschmack eines der schönsten Hard Rock Cafes.



Auch ein Klassiker in Key West: Taxi in Pink.



Ebenso typisch im Straßenbild ist das Federvieh.





Key West war in früheren Zeiten ein Piratennest. Manchen Ladenbetreibern sagt man aufgrund ihres Geschäftsgebahrens gelegentlich nach, dass sie von eben diesen Piraten direkt abstammen würden. Was natürlich abgestritten wird. Aber zumindest gibt es in diesem Geschäft doch sehr harte Sitten. ;)



Der Blick in eine Seitenstraße zeigt meine Lieblingsbaumsorte in Florida: Royal Poinciana Tree



An dieser Kirche ist sicher jeder schon einmal vorbei gelaufen, der schon einmal in Key West war. Wir auch und meist waren die Türen verschlossen. Dieses Mal gab es den Blick ins Innere!







Auch ein bekanntes Gebäude in Key West: The Bull, Whistle Bar und ganz oben der Garden Eden.



Was die rauchen hätte ich auch gerne. ;) Gesagt - getan! Gewitzt sind Floridas Kubaner ja nun auch, was die Fertigung der kubanischen Zigarren betrifft. Aufgrund der immer noch geltenden Handelssperre, darf kein Tabak aus Kuba in die USA importiert werden. Folglich nimmt man Tabaksamen aus Kuba, baut diesen in der Dominikanischen Republik an und verkauft diesen von dort aus dann in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.



Wir beschliessen, unseren Balkon mit dem grandiosen Blick zu nutzen und zwischendurch dann den Pool, der nach wenigen Schritten erreicht werden kann. Leckere Getränke sind im Kühlschrank der Suite vorhanden und dazu eine leichte kubanisch-dominikanische Zigarre aus Florida. Ein perfekter Tag!







Hier macht sich der "Key West Express" auf den Weg nach Fort Myers.



Und auch die Jewel of the Seas suchte das Weite.



Der Sonnenuntergang ist nicht mehr fern und daher stechen nun die Boote und Schiffe für den Sunset Sail in See.





Ein Blick zur Sunset Celebration, wo sich der Platz nun auch langsam mit Leben füllt.



Die besten Plätze am Sunset Pier des Ocean Key Resorts sind schnell besetzt.



Weiter gehts mit der "Parade".



Auch dieser Gecko tauchte rechtzeitig zum Sonnenuntergang auf.



Zusehends füllte sich das Gelände.



Auch aus der Luft gab es Blicke zum Sonnenuntergang.



Und dann geht die Sache ihrem Höhepunkt entgegen und schnell ist die Sonne dann auch verschwunden.





Wenige Schritte vom Ocean Key Resort entfernt, gingen wir zum Abendessen im Two Friends Patio, was auch ein klares Lob verdient hat. Bei eisgekühlten Getränken ging der Tag dann auf unserem Balkon zu Ende.

Am Folgetag hiess es dann Koffer packen und unser Mietauto übernehmen, denn der Weg in Florida, der fing ja quasi bei Meile 0 auf der US 1 erst noch an.

Gruß

Uwe

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Thursday, July 5th 2012, 10:03pm

Unser Abreisetag in Key West begann "wie immer". Also erst aufstehen und dann raus auf den Balkon, um zu sehen, ob noch alles da ist. ;)



Tatsächlich! Und nicht nur das. Die Majesty of the Seas war im Anmarsch! Also blos weg, bevor wieder so viele Menschen an Land kommen. :D

Mit dem Taxi ging es mit einer kurzen Fahrt zur Alamo Mietstation, wo unser Fahrzeug auf uns wartete. Mir war klar, dass sich die Auswahl an Fahrzeugen bei dieser kleinen Station in Grenzen hielt, was dann mein Blick über den Hof bei der Ankunft auch bestätigte. Da die gebuchte Kategorie nicht vorhanden war, versuchte man uns natürlich ein Upgrade zu verkaufen. Dumm nur, dass man an den wenigen Autos vorbei zum Büro laufen muss und so über die Lage informiert ist. ;)

Erstmals musste ich mich dann allerdings über den Zustand des Fahrzeuges beschweren. Der Innenraum war einfach nur schmutzig. Nachdem sich die Mitarbeiterin der Station davon überzeugt hatte, dass dem auch so ist, fragte sie zunächst, ob wir das nun gereinigt haben wollten. :huh: Nach meiner Zustimmung, da ja kein anderes halbwegs passendes Fahrzeug vor Ort war, beorderte sie einen der Reinigungskräfte zum Fahrzeug. Der wischte dann unwillig im Fahrzeug herum und irgendwann war es dann akzeptabel.

Da wir noch nicht gefrühstückt hatten, war die Fahrt nur kurz bis zum nächsten IHOP auf Key West. Auch hier liess die Einrichtung etwas zu wünschen übrig, aber das Frühstück selbst war ok und dann ging es auf den Weg nach Norden.

Unsere erste Station war Big Pine Key. Wir wollten sehen, ob wir das Glück haben Key Deer zu sehen. Diese kleine Art gilt nicht nur als scheu, sondern auch als gefährdet und vom Aussterben bedroht. Daher sind in diesem Bereich auch besondere Vorsichtsmaßnahmen getroffen worden, um die freilebenden Tiere besser zu schützen.



Wir hatten Glück! Als könnte es nicht anders sein, trafen wir auf dem "Key Deer Blvd." von Big Pine Key auf das was wir suchten.



In langsamer Fahrt verliessen wir dieses Gebiet und über die US 1 setzten wir unseren Weg fort. Aber auch nicht weit, denn der nächste Halt war am Bahia Honda State Park. Auf der Seeseite an der alten Brücke habe ich keine Bilder geschossen. Etwa einen halben Meter hoch türmte sich das angespülte Seegras und roch recht streng nach einen biologischen Vorgang, den wir hier live mitriechen konnten. :wacko:



Mit etwas Geduld konnte man aber auch Strandabschnitte finden, die nur gering mit Seegras verziert waren.











Habt Ihr eigentlich gewusst, dass statistisch gesehen, mehr Menschen von Kokosnüssen erschlagen werden, als von Haien getötet? :shock: Also blos weg hier! ;)



Sehr warm war es an diesem Tag. Die Möven fanden es trotzdem auf dem Dach nett und die Menschen darunter.



Bei einem kühlen Getränk genossen wir noch den Blick auf die Bucht, bevor es dann weiter ging.



Auf der Suche nach dem karibischsten Strand waren wir nicht, aber Sombrero Beach wollten wir uns mal näher ansehen.



Da hat es sogar eine gebogene Palme. ;)



Etwas Seegras war auch da, aber das hielt sich in Grenzen.



Die Farbe des Meeres ist auch akzeptabel.



Hier kommt es allerdings an den Tag: Der Sand ist aufgeschüttet und an dieser Stelle hat es nicht ganz gereicht oder das Meer hat sich etwas Sand geholt. Man sieht die Hauptbestandteile der Florida Keys: Fester Muschelkalk.



Aber schön ist Sombrero Beach dennoch.



Wenn auch mit kleinen Mängeln.



Aber Palmen und schöner weißer Sand (woher auch immer der kam) sind da.



Und man hat mitgedacht! Ein schöner Kinderspielplatz mit schattigem Bereich rundet das Ganze ab. Wer hier einen Strandtag machen will, sollte sich aber Getränke und Snacks mitnehmen, denn zu kaufen gibt es am Sombrero Beach (noch) nichts. Frei nach dem Motto "Best things in life are free!". ;)

Unser letzter Stopp vor unserem Ziel in Key Largo war dann Robbies Marina auf Lower Matecumbe Key. Wegen den Tarpons fahren wir da nicht hin, aber uns gefällt dieses Fleckchen Erde und so saßen wir dort wieder einmal völlig entspannt mit kühler Lemonade und leckeren Fischsandwichs und genossen diesen Ausblick:





Was wäre ein Floridaurlaub ohne Pelikane? Nicht vollständig! ;)











Wer es bisher noch nicht wusste, kennt nun meinen Lieblingsvogel und die anderen verdrehen gerade die Augen. :D

Irgendwann war es dann an der Zeit, die letzte Etappe anzutreten. So hatten wir die Fahrt von Key West nach Key Largo auf schöne Weise in die Länge gezogen.

Und in Key Largo geht es dann in der nächsten Folge weiter.

Viele Grüße

Uwe

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12

Saturday, July 7th 2012, 10:55am

Nach unserer Fahrt über die Keys mit Blicken nach Links und Rechts erreichten wir Key Largo, wo wir 2 Übernachtungen im Holiday Inn gebucht hatten.



Vor ein paar Jahren hatten wir dieses Hotel "entdeckt" und fahren seit dem immer wieder gerne hin. Es hat zwei Pools, einen schönen tropischen Garten und liegt direkt an der Marina.



Zwischen den beiden Pools gibt es eine Tiki-Bar, damit niemand verdursten muss.



Deck Chairs stehen vor den Zimmern im Erdgeschoß und deswegen wollen wir auch kein Zimmer im Obergeschoß. ;)

Unser Plan für Key Largo war eine Fahrt zum Riff und Relaxen am Pool. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Riff zu erkunden. Sei es mit Tauchfahrten, Schorcheln oder mit dem Glasbodenboot. Am Tag zuvor fielen die Fahrten wegen zu starkem Seegang aus. Da geht man offenbar auf Nummer sicher. Wir hatten aber Glück, dass sich das Meer beruhigt hatte und wir wählten die Tour mit dem Glasbodenboot. Die Tickets dafür gibt es im Souvenierladen, der sich im Holiday Inn befindet und Hotelgäste erhalten noch eine Ermäßigung.



In der nahen Marina angekommen, kam uns eine alte Bekannte entgegen. Die African Queen! Viele Jahre lag diese Requisite aus dem gleichnamigen Film von 1951 mit Humphrey Bogart und Katharine Hepburn quasi aufgebahrt in der Marina von Key Largo und fristete ihr Dasein als Museumsstück. Es schien nur eine Frage der Zeit, bis die African Queen in Einzelteilen auseinander fallen könnte. Glücklicherweise fand sich aber ein Förderkreis, der dieses Boot restaurierte und nun kann man damit auf den Kanälen von Key Largo Fahrten unternehmen.



Wir hatten noch etwas Zeit, bis zur Abfahrt der Key Largo Princess, die ihren Liegeplatz gleich neben der African Queen hat.





"Reef Roamer" war bereits startklar.



Blick über den Kanal im Bereich der Marina.



Am Ende der Marina war rege Betriebsamkeit unter den Pelikanen.



Der Grund lag eine Etage höher, wo Angler ihren Fang verarbeiteten und da fällt immer mal was ab.



Zum Dank gibt es dann ein paar Flugvorführungen.







Und sogar in Formation: ;)





Aber dann ging es an Bord und es hieß schnell "Leinen los". Vorbei an vielen Taucherbooten.





Ein Blick in den Kanal.



Schöne Häuser gibt es auch in Key Largo.





Dann ging es raus und andere hatten es noch eiliger, zum Ziel zu kommen.



Voraus ein Seezeichen, was das Riff kenntlich macht. Dieses Riff ist eine fragile Angelegenheit und so ist dessen besonderer Schutz für dessen Fortbestand eine wichtige Sache.



Voraus hatten schon einige Boote festgemacht. Festgemacht deshalb, weil entsprechende Haltepunkte vorbereitet sind, damit nicht jeder ankert, wo er will und so wertvolle Natur zerstört. Schaden ist so schnell angerichtet.

So ging es hinunter zum Glasboden, wo der Blick auf das Riff möglich war.





Viele Korallen, Pflanzen und bunte Fische zogen vorbei. Das Fotografieren war etwas schwierig, da das Ganze wegen des Seegangs eine wacklige Angelegenheit war und auch zahlreiche Luftblasen an der Glassscheibe das Fotografieren etwas behinderte. Aber schauts euch am besten selbst mal an. Es lohnt sich und ist ein schöner Ausflug!



Dann ging es wieder zurück in Richtung Marina.



Zurück in den Kanälen von Key Largo.



Zur Begrüßung - mein Lieblingsvogel. ;)



Eines von vielen Ausflugsbooten.

In Key Largo sind auch einige Boote des Wetterdienstes NOAA, der National Oceanic and Atmospheric Administration, die Wetter- und Ozeanografiebehörde der USA, stationiert. Deren Aufgabe ist es hier die Überwachung und ggf. Erneuerung der Meßbojen, die unter anderem rund um Florida im Meer verankert sind und zum Beispiel bei Tropischen Stürmen wertvolle Daten liefern.



Der Rest des Tages bestand dann aus Chillen am Pool und wir nutzten verschiedene Angebote der Tiki-Bar. :chill: Abends gingen wir zum Pilot House, einem super Fischrestaurant mit schöner Atmosphäre und wie könnte es anders sein - frischem Fisch. Dort gibt es auch eine "Glas Bottom Bar", wo man unzählige Fische sehen kann, wie sie unter dem Gebäude hindurch schwimmen.

Nach einenem Absacker an der Tiki-Bar im Poolbereich ging dann auch dieser Tag zu Ende.



Das war es dann leider auch schon von den Keys, denn am Folgetag verlassen wir die Inseln und unser nächstes Ziel heisst dann Cape Coral.

Viele Grüße

Uwe

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Monday, July 9th 2012, 11:36pm

Dann mal auf, zur nächsten Etappe!

Nach einem leckeren Frühstück in "Bogies Cafe", welches sich im Holiday Inn Key Largo befindet, traten wir unsere Fahrt an. Bevor man Key Largo verläßt, weisst eine "Warntafel" auf der linken Straßenseite darauf hin, dass man auf der anderen Seite der Brücke in die Realität zurückkehrt. Irgendwie ist da schon ein bisschen was dran.

Über die US 1 und die 997, vorbei an vielen Gärtnereien und Baumschulen, wo ich überall anhalten könnte, es besser aber lasse, erreichten wir dann die US 41, den Tamiami Trail. Dort ging es dann westwärts in Richtung Naples. Ein kurzer Stopp am Oasis Vistor Center, um die Beine zu richten und ein paar Alligatoren zu begrüßen und dann ging es weiter. Bei Naples wechselten wir auf den Interstate 75 und so kamen wir recht zügig bis zu den Miromar Outlets durch. Nachdem sie nun bereits eine Woche amerikanischen Boden unter den Füßen hatte und sich bisher in Sachen Shopping sehr mäßigte, gab ich meiner Süßen nun etwas Freizeit und die Freiheit zum Einkaufen. ;)

Am späten Nachmittag fuhren wir dann von den Outlets nach Cape Coral, wo wir unüblicherweise aber kein Ferienhaus bezogen, sondern für diese eine Nacht das Holiday Inn Express ausgewählt hatten. Es gibt bessere Hotels dieser Marke, aber für eine Nacht war es okay.

Und wir hatten für die kurze Zeit ein dichtes Programm. Am Abend trafen wir uns mit lieben Menschen aus Deutschland. Nach einem leckeren Essen im Rumrunners setzen wir den schönen Abend noch in Cape Harbour fort. Wie so oft gehen diese Abende viel zu schnell herum, aber schön wars!

Am nächsten Morgen schauten wir uns dann die Baustelle eines Hauses von Freunden an, was kurz vor der Vollendung steht.

Da das Haus aber noch nicht bewohnbar war und wir den Handwerkern nicht im Weg herumliegen wollten, fuhren wir über den Interstate 75 weiter in Richtung Sarasota. Über St. Armands Circle und Longboat Key gelangten wir dann nach Holmes Beach, wo wir den Schlüssel zu unserem Ferienhaus für die nächsten Tage übernahmen. Gleich nebenan bei Publix wurden dann die Vorräte eingekauft und dann ging es ins Häuschen am North Harbour Drive.



Der Blick aus dem Wohnzimmer über den Balkon in Richtung Kanal.



Wohnzimmer



Essbereich



Küche



Mittlerweile trat dann Entspannung ein.



Und das gemietete Boot wurde auch pünktlich geliefert.

Als Abendessen gab es dann im Haus knusprige Publix-Hähnchen und Salate. Mit leckerem kalifornischen Wein liessen wir den Abend auf dem Balkon ausklingen.

Das war es für heute und im nächsten Teil geht es weiter mit Bildern von Anna Maria Island.

Gruß

Uwe

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Tuesday, July 10th 2012, 9:22am

Ich möchte jetzt auch nach Florida :love: ist das schön :love: Danke für die schönen Fotos :bussi:
Liebe Grüße Nicole :smgirl119:

Gus

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Tuesday, July 10th 2012, 1:23pm

und z.Zt. zumindest bei uns jeden Tag ein kraeftiges Gewitter :lol: :hot:
L.G. Gus :love_us:

Uwe

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Tuesday, July 10th 2012, 1:44pm

und z.Zt. zumindest bei uns jeden Tag ein kraeftiges Gewitter :lol: :hot:


Aber bei euch ist dann der Regen wärmer, als hier in Deutschland. :D

Wobei wir hier in den letzten Tagen einen Mix aus tropischem und regnerischem Wetter haben. Dazwischen immer mal etwas Sonne. Aber von richtigem Sommer kann man dabei nicht reden. Die Erdbeeren könnten süßer sein. ;)

Gruß

Uwe

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Tuesday, July 10th 2012, 1:48pm

Das kräftige Gewitter hat es bei uns auch - und die Temperaturen sind auch extrem hoch.
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Wednesday, July 18th 2012, 10:53pm

Zeit für den nächsten Teil:

Ungewöhnlicherweise wurde übrigens unsere Ruhe in der ersten Nacht im Haus gestört. Unsere Kinder konnten es nicht gewesen sein, denn die kamen erst am folgenden Tag aus Orlando gefahren. Es war etwa so, als wären 2 Druckluftschläuche kurz nacheinander geplatzt. So ähnlich hörte sich das jedenfalls an. Mit der Maglite bewaffnet, untersuchte ich Haus und Grundstück. Nichts zu entdecken.

Die Lösung sollte später folgen. ;)

Aber jetzt schauen wir uns erstmal das Haus an.



Der Gulf Drive ist die Hauptstraße auf Anna Maria.



Nach einem kleinen Schlenker kommt man in den North Harbour Drive...



... wo es einige nette Häuser gibt...



... wie auch die Villa Sandpiper. Im Erdgeschoß befindet sich die Garage und ein Wirtschaftsraum mit Kühl- und Gefrierschrank. Darüber befindet sich auf dieser Seite die Küche mit eigenem Balkon und einem super Gasgrill. Der macht klasse Steaks! :thumbsup: Ganz oben befindet sich auf dieser Seite der Masterbedroom.



Hier der Blick vom Bootssteg aus auf den Swimmingpool, dahinter eine kleine Bar und der Zugang zum Wirtschaftsraum. Sonnenliegen und Deckchairs gibt es hier natürlich auch. Darüber sieht man die große Terrasse, die vom Wohnzimmer aus zu begehen ist. Ganz oben die beiden weiteren Schlafzimmer.



Der Bootssteg mit dem gemieteten Boot.



Ein Blick vom Bootssteg in Richtung Bay.



Und der Blick vom Steg zum Ende des Kanals. Alles irgendwie überschaubar.



Dem hat es da auch gefallen.



Genauso wie den drei Grazien im Pool. ;)

Beim Fotografieren vom Bootssteg aus, bemerkte ich, dass außer den Fischen noch etwas anderes im Wasser sein musste.



Gegenüber war Bewegung im Wasser.



Und nicht einer oder zwei - es waren etwa 8 Manatees in diesem Kanal!













Eine tolle Sache, so viele Manatees direkt vor der Nase zu haben und das etwa drei Tage lang. Ich war etwas verwundert, dass sich zu dieser Zeit die Seekühe im Kanal herum treiben. Aber ein (einheimischer) Nachbar gab dazu eine plausible Erklärung. Es war Paarungszeit und die Jungs treiben die Mädels in den Kanal, so dass diese nicht entwischen können. Eine bemerkenswerte Strategie, die man(n) sich merken sollte. ;)

So waren auch in der Nacht zuvor bereits Manatees im Kanal und das vermeintliche Platzen von Luftschläuchen, waren Atemgeräusche der Dickhäuter, wie wir sie dann noch des Öfteren hören konnten.

Unsere Kinder, Catharina und Tilman und Catharinas Freundin Susann, hatten Hunger nach dem Tag und der Fahrt von Orlando nach Holmes Beach. Catharina stellte dann die Frage, auf die wir warteten: "Gehen wir heute Abend in die Sandbar?" Wir waren bereit, das zu akzeptieren. ;)

Natürlich hatten diese Idee noch ein paar andere und so ging das nicht ohne Wartezeit, während sich der Tag langsam dem Ende zu neigte.









Das Essen war wieder lecker in der Sandbar und es gab viel zu erzählen, was wir bisher erlebt hatten und was die Kinder in Orlando, New York und Las Vegas erlebt hatten. Das war soviel, dass es keine Bilder vom Essen gibt.

Am nächsten Tag machten wir dann eine Bootstour von Holmes Beach nach Longboat Key. Der Bootsvermieter hatte uns noch ein paar Tipps gegeben, wo man ziemlich sicher Delfine sehen kann. Allerdings hielten sich diese nicht daran und waren abgetaucht. Schön war es dennoch.



Susann, zum ersten Mal in Florida und zum ersten Mal am Steuer eines Bootes. Der Blick sagt alles! :)



Unter der Brücke zwischen Coquina Beach und Longboat Key wurden wir angemessen von Pelikanen begrüßt.









So erreichten wir die Nordspitze von Longboat Key und ankerten am Stand.



Catharina als Wasserfrau in ihrem Element.





Wildromantisch der Strand...



... der auch für einige Andere das Ziel war.



In dieser Badewanne kann man sich wohlfühlen.



Tilman mit prüfendem Blick auf das Boot.



Dadurch mussten wir dann wieder zurück.



Was auch geklappt hat. ;)

Abends ging es dann zu Codys Roadhouse in Bradenton an der Cortez. Bei dem tollen Angebot an Gastronomie in dieser Gegend, fällt die Auswahl nicht leicht, aber Codys ist bei uns auf jeden Fall gesetzt!



So gab es zum Beispiel ein kleines Steak mit gebackener Süßkartoffel und Pilzen.



Und leckere Ribs mit gebackener Süßkartoffel. Ein Traum! :thumbsup:

Aber das war auch wieder nur ein...



... to be continued.

Gruß

Uwe

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Tuesday, July 24th 2012, 5:54pm

Die nächsten Tage bestanden aus reichlich Easy Going, etwas Shoppen in Ellenton und insgesamt drei Treffen mit netten Menschen. Zunächst waren wir zu Gast beim Forumstreffen im Perkins-Restaurant in Sarasota. Dann folgte noch ein Treffen im Beachhouse in Bradenton Beach und schliesslich ein BBQ am Coquina Beach jeweils mit anderen Floridaverrückten aus einem deutschen Forum.

Aber wir hatten neben den schönen Treffen auch noch reichlich Zeit für andere Dinge und davon gibt es nun noch einige Bilder in loser Folge und nicht immer chronologisch, aber sicher dennoch sehenswert.



Fangen wir doch einfach mit ein paar Strandbildern an. Der Strand war von unserem Domizil in nur 5 Minuten zu Fuß zu erreichen.













In diesem Jahr gibt es an den Stränden sehr viele Schildkrötennester. Freiwillige Helfer kümmern sich um die Gelege und sorgen wie hier für eine Absicherung der wertvollen Brut. Leider hatte der Tropensturm Debby danach viele Nester zerstört, aber in der Zwischenzeit haben die Schildkröten nochmals ordentlich nachgelegt, wie ich erfahren habe. Irgendwie bekommt die Natur das selbst alles ganz gut hin, wenn einmal etwas aus unserer Sicht nicht so passend zu sein scheint.

Auf Anna Maria gelten auch besondere Schutzregeln, was die Schildkröten betrifft. So wird im Bereich einiger Strandabschnitte für eine gewisse Zeit die Straßenbeleuchtung reduziert und auch sonst ist künstliche Beleuchtung jeglicher Art start eingeschränkt. Schilder weisen darauf hin. Ziel ist es, die Schildkröten bei Dunkelheit nicht zu irritieren, denn die waren zuerst da! ;)



Manatee County Beach Park



An der Ampel kreuzt der Gulf Drive und geradeaus geht es über die Manatee Av. in Richtung Bradenton.



Das Federvieh schreitet von Dannen.



Wildlife an unserer Ferienunterkunft: Ein schwarzer Krebs im Muschelbett (Kiesbett wäre ja falsch!).



Auch dieser Geselle war mit von der Partie.

Für unsere Kinder war dann zwischenzeitlich der Urlaub zu Ende und so fuhren Catharina, Tilman und Susann nach Tampa, wo sie mit Air Canada über Toronto nach Frankfurt zurück flogen. Diese Flüge erhielten übrigens gute Kritiken, so dass man diesen Weg als gute Alternative empfehlen kann.

Für Dagmar und mich ging es aber noch etwas weiter, wie hier zum Beispiel in Bradenton Beach.



Kleine Dünen bestimmen hier das Bild.



Momentan ein Trend: Das Paddleboarding - surfen ohne Wind und Wellen, dafür mit Paddel.



Der Bridge Street Pier in Bradenton Beach.



"Historic" ist der natürlich auch. ;)



Die Bridge Street in Bradenton Beach.



Mein absoluter Lieblingsbaum in Florida: Ein Royal Poinciana Tree! :) Es gibt noch prachtvollere Exemplare, aber jeder ist irgendwie schön!



Zurück am Beach.





Die Brücke von Coquina Beach nach Longboat Key.



Rechts seht Ihr einen besorgten Herrn in diesem Strandgefährt, der mich gleich anschliessend, nach dem dieses Bild geschossen wurde, seiner Meinung nach vor einer gefährlichen Situation bewahrte. Ich stand in knöcheltiefen Wasser bei dieser Aufnahme und er war der Auffassung, dass die Strömung in diesem Bereich zu gefährlich sei, so dass ich dort nicht länger bleiben bleibe könne. :wow:

Ich konnte die Strömung nicht recht erkennen, aber ich verließ mich auf den Rat des Fachmanns. :S :D



Zumindest er behielt den Überblick. ;)



Blick zum Nordende von Longboat Key, wo wir auch 2 Mal mit dem Boot ankerten.



Noch einmal die Brücke von Coquina Beach nach Longboat Key.



Auch in diesem Bereich waren die Schildkröten aktiv. Wir hoffen auf viel Nachwuchs! :thumbsup:







So, nun hattet Ihr genug Strand ;) und das solls erstmal gewesen sein. Aber es gibt ja noch ein paar andere Dinge in der Umgebung und die seht Ihr dann im nächsten Teil.

Viele Grüße

Uwe

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Tuesday, July 24th 2012, 8:29pm

Ihr mit Euren sch*** Bildern - macht mich ganz homesick nach den USA und speziell nach Florida ...

PS:

Das sch*** steht natürlich für schööön - was habt Ihr gedacht ?

Ich finde es immer wieder toll, wie sich die Leute in Florida um "ihre" Tiere kümmern, egal ob es Schildkröten sind oder Manatees oder Vögel aller Arten.

Irgendwo an der Golfküste war ich mal in einer Station zu Besuch, wo kranke Vögel gepflegt und evtl wieder in Freiheit entlassen werden - aber ich weiß nicht mehr wo. Ft Myers oder St Pete oder doch wo anders ?

Die hatten sogar einen flugunfähigen Bald Eagle - schönes und imposantes Tier.

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